Happy Aging
Ulrike Draesner erzählt ihre Wechseljahre

Konzeption und Regie: Thomas Böhm & Klaus Sander
Erzählerin: Ulrike Draesner
Aufnahmen: Klaus Sander
Schnitt und Mastering: Michael Schlappa
Produktion: supposé 2016

2-CD-Set, 150 Minuten
ISBN 978-3-86385-011-1
EUR 24,00

Shortlist "Hörbuch des Jahres 2016"
Ausgezeichnet von der hr2-Hörbuchbestenliste (November 2016)
Bayern 2-Favorit (Oktober 2016)
Hörbuch der Woche, B5 aktuell (Oktober 2016)

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Aus der Mitte ihres Lebens heraus erzählt Ulrike Draesner ihr Körperempfinden und ihr Altern als Frau. Anhand prägender Erlebnisse von der Kindheit über Pubertät, Zyklus, Mutterschaft bis zu den Wechseljahren schildert sie, zugleich souverän und intim, Erfahrungen und Veränderungsprozesse des weiblichen Körpers. Dabei reflektiert sie, ausgehend von ihrer Familiengeschichte, gesellschaftliche Konventionen im Umgang mit Sexualität und alternden Menschen und entwirft ein Bild der Wechseljahre als Aufbruch in ein "blühendes Alter".

CD1
Die Ordnung der Welt
Das Alter, das einem blüht
Am Katzentisch
Greisentum
Blühendes Alter
Vergehen und Werden
Ex-Menschen
Rhythmus
Aus heiterem Himmel
Du bist die Ältere
Tochter von X
Was Mädchen mit 12 wissen wollen

CD2
Willkommen bei den Frauen
Ganz allein
Der schlimmste Geburtstag
Körperliche Erinnerungen
Im Kreuzungspunkt der Erfahrungen
Erste Falten
Die Zeit tickt
Wechseljahre
Zyklus
Bei der Frauenärztin
Beuteschema
Doppelt unglücklich
Jenseits biologischer Brauchbarkeit
Vorbei
Nochmal aufbrechen

Stimmen der Kritik:

"Absolut unpeinlich und unverklemmt redet Ulrike Draesner über ihre Weiblichkeit, auch über Probleme, über seinen Körper zu sprechen, sprechen zu lernen. Ein erzählter Rundumschlag darüber, was Alter bedeutet, was Frau-Sein, Frau-Werden früher und heute heisst, und wie es ist, seine Rolle in jedem Lebensabschnitt neu finden zu müssen. Eine Art Gedankenprotokoll, von dem ich denke, dass es nicht nur Frauen jeden Alters gefällt. Es macht total Mut und stellt klar, wie dämlich und überkommen die Vorstellung ist, dass das Leben ab 25 nur noch abwärts gehen könnte. Ein vollkommen unaufgeregtes Plädoyer dafür, sich lebenslang viel zuzutrauen. Eine grandiose CD."
(Gesa Ufer, rbb radio eins, 9. Oktober 2016)

"Ulrike Draesner ist eine fesselnde Erzählerin. Ihr kluges Plädoyer für ein Happy Aging als Gegenentwurf zum Anti-Aging-Wahn beschönigt nicht die hässlichen Seiten von Krankheit, Schmerz oder Greisentum. Nichtsdestotrotz inspiriert es zum mutigen Umdenken, jenseits von in Beige getauchten Alterungskonzepten."
(Kirsten Böttcher, B5 aktuell, 21. Oktober 2016)

"Ein von der ersten Minute an einnehmendes, angenehm reflektiertes Dokument des Alterns - nahezu eine Poetik des Wachsens und Wandelns."
(hr2-Hörbuchbestenliste, November 2016)

"Draesners Erzählen, mal ernst, mal ironisch, mit intensiver, naher Stimme, funktioniert wie eine Erkundung des eigenen Ichs, intim, in verblüffender Offenherzigkeit, aber theoretisch rückgekoppelt an moderne Weiblichkeitsvorstellungen."
(Alexander Cammann, DIE ZEIT, 3. November 2016)

"Offen und unprätentiös rekonstruiert Draesner, wie sich das Empfinden von Zeit mit der Zeit verändert - wie jeder Kindergeburtstag noch ein Sieg war auf dem Weg zur Mündigkeit. Sie erinnert sich an die steifen Bewegungen ihrer Mutter bereits mit Anfang 30, an das faszinierende Gebiss im Zahnputzglas ihrer schlesischen Großmutter, berichtet von Altenpflegern, Fitnesstrainern oder absurd intimen Gesprächen mit ihrer Gynäkologin. Doch neben diesen Spiegelungen an der Außenwelt - und neben verwirrenden, manchmal auch tröstenden Blicken in den eigenen Spiegel - überwiegt der prüfende und versöhnliche Blick nach innen."
(Kirsten Böttcher, Bayern 2 kulturLeben, 10. November 2016)

"Mutig, frisch und ohne Scham spricht die 54-Jährige über ihre Weiblichkeit, ohne dabei in peinliche oder gar eklige Feuchtgebiete abzudriften: über die Sprachlosigkeit mit der eigenen Mutter über Körperlichkeit zu sprechen, über das mühsame Verbauen des ersten Tampons, über den Triumph endlich als junge Frau in der Gesellschaft sichtbar zu werden, aber auch über so traumatische Erfahrungen wie die einer Fehlgeburt. Besonderen Zauber entfaltet dieser Bericht durch Ulrike Draesners lebendige und freie Rede. Unverstellt und voller feinster Nuancen verfertigen sich ihre Gedanken beim Sprechen."
(Gesa Ufer, Deutschlandradio Kultur Lesart, 28. November 2016)

"Ulrike Draesner erzählt ihre Wechseljahre, lautet der Untertitel, doch erzählt sie viel mehr und sehr munter: vom Frau-Werden und Bleiben, von Vorbildern und Lebenslust."
(Cornelia Geißler, Berliner Zeitung, 10. Dezember 2016)

"Ein wirklich unglaublich spannendes und ungewöhnliches Hörbuch. Ulrike Draesner erzählt klug und eindringlich, mit großer Offenheit und Präzision denkt sie über weibliche Körperlichkeit nach. Ein verblüffendes und immer wieder auch komisches und zum Nachdenken anregendes Hörbuch."
(Manuela Reichart, rbb kulturradio Zeitpunkte, 10. Dezember 2016)

"Ein Redestrom von faszinierender persönlicher Nähe und gedanklicher Dichte zugleich. Klug, unerschrocken und liebenswert."
(Sandra Kegel, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12. Dezember 2016)

"Ulrike Draesner kann so lebhaft erzählen, dass man sich ihr gegenübersitzend und direkt angesprochen fühlt. Sie lacht, staunt, reflektiert, verhaspelt, korrigiert sich, flüstert verschwörerisch, gibt Kleinstem Spannung, wenn sie anekdotenprall über Lebensstufen hüpft."
(Heidrun Küster, ekz bibliotheksservice, Januar 2017)

"Ulrike Draesner geht mit dieser CD sehr mutig ins Offene und lässt ihre Gedanken zum Älterwerden frei aus sich herausströmen. Unverstellt und mit viel Nähe."
(Ellen Schweda, MDR Kultur, 13. Januar 2017)

"Mit einer entwaffnenden Offenheit spricht Ulrike Draesner über ihr Leben, über ihren Körper und dessen Veränderungen. Sie erzählt, mit nur ganz leicht stockender Stimme, von Schwangerschaft und Fehlgeburt, von ihrer Sexualität und ihren Sehnsüchten und lässt keine Tabus der Intimität zu. Auch dadurch, dass die Fragen, die Klaus Sander und Thomas Böhm sicher gestellt haben, hier fehlen, entsteht eine ganz enge Verbindung zu ihr, man imaginiert sich als einzigen Hörer in einen vertrauten Raum."
(Ulrich Sonnenschein, hr2-Kulturfrühstück am Sonntag, 15. Januar 2017)

"Ungeschönt, ernsthaft und auch sachlich, ich hab sehr gerne zugehört."
(Dorothee Meyer-Kahrweg, hr2 Hörbuchzeit, 21. Januar 2017)

"Ulrike Draesner zeigt sich in ihrer Erzählung, der kein Buch zugrunde liegt, sondern die den Charakter eines Gesprächs mit einem still lauschenden Gegenüber hat, als genaue, sensible, ehrliche und mit Scharfsicht und Humor begabte Beobachterin des eigenen Entwicklungsprozesses - Hitzewallungen eingeschlossen - und koppelt diese an die gesellschaftlichen Bedingungen des weiblichen Alterns, die damit verknüpften Einschränkungen, aber auch die Möglichkeiten, die es - jetzt erst recht - auszuloten gilt."
(Marit Borcherding, Goethe-Institut Rosinenpicker, 31. Januar 2017)

"Ulrike Draesner erzählt sehr persönlich aus ihrem Leben entlang wichtiger 'weiblicher' Themen. Im Schlusskapitel Nochmal aufbrechen fragt sie sich, was sie selbst in ihrem Leben noch 'wechseln' möchte, nach dem Motto 'wenn schon Wechseljahre, dann richtig'."
(Anke Bruder, Psychologie heute, Februar 2017)

"Ulrike Draesner erzählt mit großer Natürlichkeit. Immer wieder unterbricht sie sich mit einem erfrischenden Lachen. Sie bewegt sich kurzweilige zweieinhalb Stunden lang an einem Konzept entlang, entwickelt dabei ihre Gedanken beim Sprechen. Sie überlegt, denkt nach, erinnert, verwirft, bestätigt Gedanken und gießt sie in schöne Formulierungen. All dies geschieht unaufdringlich, humorvoll, ohne Peinlichkeit und vor allem ohne plumpe Vertraulichkeit. Wenn Draesner über das Altwerden redet, beginnt sie sich hörbar auf das Abenteuer Alter zu freuen."
(Anja Beisiegel, Fixpoetry, 14. Februar 2017)

"Das ist alles so gut und direkt und klug und eloquent, dass es verzeihlich ist, dass der Titel etwas in die Irre führt. Denn keinesfalls erzählt Ulrike Draesner auf zwei CDs ihre Wechseljahre, sondern eigentlich viel mehr: über das Reifen, über das Heranwachsen, über den Wandel des Körpers, des Denkens, der Sexualität. Und der Anker ist immer ihr jetziges Bewusstsein als Mitfünfzigerin."
(Hauke Hückstädt, Literaturhaus Frankfurt, Kopf und Hörer, 15. Februar 2017)

"Ulrike Draesner schafft es, ungeheuer charmant über Details ihres Körpers zu reden, ohne mir als Hörer zu dicht auf die Pelle zu rücken, ohne dass ich denke, nein, das ist mir zu exhibitionistisch, das will ich nicht. Zum anderen schafft sie es, über Dinge zu reden, die unter Tabu stehen. Sie schafft es, über Fehlgeburten zu reden, ohne dass es peinlich ist, und vieles mehr..."
(Jens Bisky, Literaturhaus Frankfurt, Kopf und Hörer, 15. Februar 2017)

"Man hört dieser wirklich intelligenten Frau sehr gerne zu und weiß hinterher eine Menge mehr."
(Dieter Anschlag, Literaturhaus Frankfurt, Kopf und Hörer, 15. Februar 2017)

"Das Hörbuch, das der Berliner Verleger Klaus Sander zusammen mit Thomas Böhm mit der 1962 geborenen Autorin aufgenommen hat, ist etwas ganz Besonderes und selbst der Titel lässt sich nach dem Hören anders und augenzwinkernd deuten. Ulrike Draesner erzählt gelassen von einem großen Thema: dem Altern, dem jedes Leben von Beginn an anheimgegeben ist, also von Wechseljahren nicht im üblichen Sinn des Wortes Klimakterium, sondern in metaphorischer Bedeutung. Sie betrachtet das Altern in anekdotischer Form, differenziert wie humorvoll, dass man beglückt aus dem Zuhören wieder auftaucht. Eine echte Empfehlung!"
(Beate Tröger, Literaturblatt für Baden-Württemberg, März/April 2017)

"Draesner erzählt sehr reflektiert und klug, setzt Akzente und beweist Witz und Humor. Sie ist neugierig und wissbegierig und durch ihre kurzweilige Art zu erzählen, springt sofort der Funke über."
(Marina Büttner, literaturleuchtet, 26. März 2017)

"Wie im Gespräch mit einer guten Freundin schildert Ulrike Draesner sehr persönliche Beobachtungen und Erfahrungen mit dem eigenen Körper. Beschönigt wird nichts, auch die mühsamen Aspekte des Älterwerdens kommen zur Sprache. Und doch ist es ein ungemein positives Hörbuch, das Mut macht zur Veränderung."
(Ulrike Abel-Wanek, Pharmazeutische Zeitung, 6. April 2017)