Da fährt mein Zug (Buch)

Peter Kurzeck erzählt

Konzeption, Dramaturgie, Regie: Klaus Sander
Erzähler: Peter Kurzeck

Aufnahmen: Klaus Sander
Schnitt: Michael Schlappa
Lektorat: Jan-Frederik Bandel
Buchgestaltung: Mike Bierwolf, nach einem Entwurf von Klaus Sander

Produktion: supposé 2026

Hardcover, 76 Seiten
ISBN 978-3-86385-501-7
Euro 20

eBook (EPUB), 76 Seiten (Printausgabe)
ISBN 978-3-86385-498-0
Euro 18

Kategorie:

Beschreibung

„Haben Sie schon jemals in Ihrem Leben etwas Wichtiges verloren?“

Der Taxifahrer, dem sie gestellt wird, muss lange über die Frage nachdenken, doch der Ich-Erzähler ist schon mitten drin in seiner Geschichte. Und während er mit existenzieller Dringlichkeit sein ohne ihn im Nachtzug aus Straßburg davongefahrenes Reisegepäck wiederzuerlangen sucht, finden, indem er von ihnen erzählt, unversehens auch Dinge, Menschen und Augenblicke, die unwiederbringlich sind, noch einmal zu ihm zurück – und zu uns, indem wir ihm zuhören. Denn: „Man muss solche Geschichten erzählen, sonst hält man es nicht aus.“

Nach dem ersten ohne Manuskriptvorlage frei aus dem Gespräch heraus entfalteten Roman Ein Sommer, der bleibt. Peter Kurzeck erzählt das Dorf seiner Kindheit, der von Kritik und Publikum gleichermaßen gefeiert und als „Hörbuch des Jahres 2008“ ausgezeichnet wurde, haben sich Peter Kurzeck und Klaus Sander mit Da fährt mein Zug der nächsten Herausforderung gestellt: eine Erzählung im Wortsinn, nicht mehr episodenhaft, sondern in einem einzigen Bogen gesponnen. Sie erscheint hier erstmals in gedruckter Form.

Pressestimmen

"Man kann jetzt in Da fährt mein Zug noch einmal lesen, wie der mittlerweile verstorbene, wunderbare Erzähler und Chronist der alten Bundesrepublik, Peter Kurzeck, voll Staunen und fast im Duktus eines Western davon berichtet, wie Mitte der Neunzigerjahre sein Gepäck samt einem Manuskript im Nachtzug von Straßburg nach Avignon ohne ihn davongefahren ist."
Florian Welle, Süddeutsche Zeitung, 2. Oktober 2026

"Man kann gar nicht anders, als immer noch mehr von Peter Kurzeck zu lesen, alles, den ganzen Kurzeck. Nur: Woher die viele Zeit nehmen? Aber es hilft nichts. Um es mit ihm zu sagen: 'Immer weiter. Sowieso keine Wahl.'"
Gerrit Bartels, Der Tagesspiegel, 6. Oktober 2026

"Mit den beiden Erzählungen Da fährt mein Zug und Mein wildes Herz schließen Klaus Sander und Peter Kurzeck an ihre vorangegangenen (Hörbuch-)Erfolge an."
Werner Jung, Literaturkritik, 19. Oktober 2026

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